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Die Kühlhaus Zentrum AG Hamburg kann auf eine fast
100-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Zentrale
Eckdaten sind hier kurz beleuchtet.


Am 03. März 1911 wurde in Hamburg die KÜHLHAUS ZENTRUM AG gegründet, die damit zu den ältesten noch existierenden Kühlhausunternehmen gehört. Das Betriebsgrundstück – eine ehemalige Brauerei – war in der Hamburger Innenstadt in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes gelegen, daher der Name Kühlhaus Zentrum.

Ende der sechziger Jahre zeigte sich, dass ein wirtschaftlicher Betrieb des alten Kühlhauses nicht mehr möglich war. Das Betriebsgelände war ursprünglich nur für Pferdegespanne vorgesehen, Sattelzüge konnten die Einfahrten nur unter größten Schwierigkeiten durchfahren.

Die direkte Kundschaft der Hamburger Innenstadt wurde immer unbedeutender.


Deshalb wurde 1970 mit dem Bau eines neuen Kühlhauses – 60.000 m³ in Flachbauweise bei vierfacher Stapelhöhe in Hamburg Wilhelmsburg begonnen und 1971 in Betrieb genommen. Sieben Jahre später erfolgte eine Kühlhauserweiterung um 16.000 m³ – für Fünffachstapelung ausgelegt.

Durch Brandstiftung wurde im August 1983 das 1970/71 erbaute Kühlhaus fast völlig zerstört. Nur der Maschinenraum, die Werkstätten und die Sozialräume blieben verschont. Mit 30 % der ursprünglichen Kapazität wurde der Betrieb eingeschränkt fortgeführt. Schon knapp acht Monate nach dem Brand konnte der wiederaufgebaute erste Kühlraum wieder genutzt werden. Die restlichen Kühlräume waren dreizehn Monate nach dem Brand in Betrieb.

Bei gleicher Grundfläche aber größerer Höhe wurde die Gesamtkapazität um 20 % erhöht, gleichzeitig die Einfrierkapazität auf täglich 60 t erweitert.Die heutige Lagerkapazität beträgt 91.000 m³ = 23.600 Europaletten, wobei aufgrund von benötigten Bereitstellungsflächen einiger Kunden für Kommissionierung derzeit nur ca. 17.000 Europaletten gelagert werden können.